Leistungen · Teleskoptechnik
Teleskoparbeiten in Titan und NEM.
Herausnehmbarer Zahnersatz, der sitzt und hält. Primär- und Sekundärteile CAD/CAM-gefräst, seit 2012 unser Schwerpunkt.
3
Termine in der Regel
Titan & NEM
Materialien
20+
Jahre Erfahrung
Grundlagen
Festsitzendes Gefühl, herausnehmbare Lösung.
Die Teleskopkrone besteht aus zwei Teilen: einem Primärteil, das fest auf dem präparierten Zahn oder Implantat sitzt, und einem Sekundärteil, das im herausnehmbaren Zahnersatz verankert ist. Beide sind exakt aufeinander abgestimmt, die Haftung entsteht allein durch Reibung, ohne sichtbare Klammern.
Für den Patienten heißt das: sicherer Halt beim Sprechen und Essen, dabei aber die Möglichkeit, den Zahnersatz zur Reinigung herauszunehmen. Für die Praxis heißt es: eine Versorgung, die sich erweitern lässt, wenn später ein Pfeilerzahn verloren geht.
Wann Teleskoptechnik passt
Reduziertes Restgebiss mit wenigen, aber tragfähigen Pfeilern
Wenn festsitzender Zahnersatz nicht mehr möglich ist
Kombination aus natürlichen Zähnen und Implantaten
Wenn Erweiterbarkeit für die Zukunft mitgedacht werden soll
Bei Patienten, die Wert auf Reinigung und Hygiene legen
Wenn die verbliebenen Zähne geschont werden sollen, sie werden nur minimal bearbeitet und dienen als stabile Basis
01
Primärteil
Fest zementiert auf Zahn oder Implantat, CAD/CAM-gefräst für eine gleichmäßige Passung.
02
Sekundärteil
Im Zahnersatz verankert und exakt auf das Primärteil abgestimmt, ebenfalls gefräst.
03
Tertiärstruktur
Der herausnehmbare Teil, der Zähne und Sekundärteile trägt und den Kaudruck verteilt.
Unser Schwerpunkt
Warum wir Teleskope am liebsten aus Titan fertigen.
NEM ist bewährt und deckt den größten Teil der Versorgungen ab. Wo es auf Verträglichkeit, Gewicht und Langlebigkeit ankommt, arbeiten wir mit Titan-Legierung.
Die Ausgangslage
Metallmix im Mund
Treffen unterschiedliche Metalle aufeinander, entsteht ein galvanischer Effekt, vergleichbar mit einer schwachen Batterie.
Patienten berichten über metallischen Geschmack, Kribbeln oder gereizte Schleimhaut.
Dazu kommen Abrieb an den Passflächen und höherer Reparaturbedarf.
Unsere Lösung
Eine Legierung, durchgehend
Primär- und Sekundärteil bestehen aus derselben Titan-Legierung, kein Materialmix im Teleskop.
Beide Teile werden CAD/CAM gefräst, nicht gegossen. Die Passung ist dadurch reproduzierbar.
Ohne Löt- oder Klebefugen entstehen keine Schwachstellen, das erhöht die Langlebigkeit gegenüber Abnutzung.
Titan ist spürbar leichter als NEM und biokompatibler, deshalb unsere Empfehlung bei bekannten Unverträglichkeiten.
Was das für Ihre Praxis bedeutet
Zufriedenere Patienten
Weniger Beschwerden nach der Eingliederung, und zufriedene Patienten empfehlen weiter.
Weniger Nachbehandlung
Kapazität, die frei bleibt für neue Patienten statt für Korrekturen.
Weniger Stuhlzeit
Geringer Reparaturbedarf bedeutet weniger Sitzungen pro Patient.
Spezialität des Hauses
Integriertes, austauschbares Friktionselement
Bei implantatgetragenen Titan-Teleskoparbeiten verwenden wir ein austauschbares Friktionselement. Lässt die Haftung mit der Zeit nach, wird das Element getauscht statt die Arbeit aufwendig zu reparieren. Ein Verfahren, das nur wenige Labore anbieten, und bei uns fester Bestandteil dieser Versorgungen.
Arbeiten
Teleskoparbeiten aus unserem Labor.
Passung sieht man nicht auf Fotos. Verarbeitung schon.
Ablauf
Drei Termine, klar aufgeteilt.
Links wir im Labor, rechts Sie in der Praxis. So läuft eine Teleskoparbeit von der ersten Lieferung bis zur Eingliederung.
Erster Termin
Bei uns im Labor
Primärteile und individuelle Bissnahme
Primärteile, individueller Löffel und Bissnahme mit bereits aufgestellten Zähnen.
In Ihrer Praxis
Einprobe und Überabformung
Einprobe der Primärteile, Überabformung, Kontrolle der Bissnahme, Fotos für Farbe und Form.
Zweiter Termin
Der entscheidende SchrittBei uns im Labor
Modelle und komplette Fertigung
Modelle, Sekundärteile und Tertiärstruktur in einem Durchgang, ohne Zwischentermine.
In Ihrer Praxis
Gesamteinprobe
Prüfung der vollständigen Arbeit am Patienten. Passt alles, geht es direkt in die Fertigstellung.
Dritter Termin
Bei uns im Labor
Finish von Hand
Ausarbeitung, Politur, letzte Anpassungen und termingerechte Lieferung.
In Ihrer Praxis
Eingliederung
Die fertige Arbeit wird eingegliedert. Rückfragen klären wir direkt.
Der zweite Schritt ist unsere Sicherheitskontrolle. Theoretisch könnten wir nach dem ersten Termin direkt fertigstellen. Passt dann aber etwas nicht, kostet die Nacharbeit beide Seiten Zeit. Deshalb prüfen wir lieber einmal mehr, und halten den Ablauf trotzdem bei drei Terminen.
Probefall
Schicken Sie uns eine Teleskoparbeit.
Ein Fall genügt, um Passung, Ablauf und Termintreue zu beurteilen. Ohne Laborwechsel, ohne Verpflichtung.